Die Informationen zum Tier ersetzen keinesfalls Fachliteratur oder Expertenerfahrung.
Wenn ihr euch diese Tiere zulegen möchtet, empfehle ich Expertenforen und einschlägige Bücher von Fachleuten.
Ich gebe hier nur einen kleinen Überblick über den natürlichen Lebensraum dieser Tiere:
Der Leopardgecko
Der Leopardgecko, lat. Eublepharis macularius gehört zur Gattung der Lidgeckos.
Er ist beheimatet in den Steppenlandschaften Asiens. Vorwiegend findet man ihn in den Ländern Afgahnistan, Irak, Pakistan und Iran.
Er ist dämmerungsaktiv und verbringt den Tag in Erhöhlen, Felsritzen oder unter Steinen. Die Leopardgeckos leben in lockeren Verbänden zu 5-7 Tieren, wobei jedoch immer nur 1 Männchen in der Gruppe lebt. Wenn sich Männchen begegnen kann es zu Kämpfen und Revierstreitigkeiten kommen, die nicht selten mit schweren Verletzungen oder dem Tod des schwächeren Männchens enden.
Der Leopardgecko besitzt, im Gegensatz zu den meisten Geckos, keine Haftlamellen an den Zehen, sondern Krallen. Damit ist er für kleine Klettertouren bestens gerüstet und kann sich so auf Felsen und steinigem, rauhen Untergrund sehr rasch fortbewegen.
Ein männliches Tier wird ca. 21-28 cm (Kopf-Rumpf-Länger 12 - 17 cm), ein weibliches Tier ca. 18 - 23 cm (Kopf-Rumpf-Länge 10 - 15 cm) groß. Ein ausgewachsenes Männchen wiegt ca. 60 - 90 Gramm, ist sehr kräftig und robust gebaut und hat einen breiteren Kopf. Es weist ausgeprägte Präanalporen auf. Ein Weibchen wiegt meist etwas weniger und wirkt in ihrem Auftreten graziler, zarter und schmaler.
Der Leopardgecko ist Fleischfresser und ernährt sich vowiegend von kleinen Insekten, wie Käfern, Spinnen, Würmern, Larven, Maden, Grillen und Heuschrecken. Aber auch kleine Säuger wie junge Mäuse können auf dem Speiseplan stehen. In Gefangenschaft wird der Gecko mit Lebendfutter wie Grillen, Heuschrecken, Heimchen, Mehlwürmern, Maden und Schaben gefüttert.
Leopardgeckos werden zwischen 9 und 12 Monaten geschlechtsreif. Die Paarungszeit beginnt meist kurz nach der Winterruhe (November - März). Die Eiablage erfolgt rund drei bis vier Wochen nach der Paarung. Das Gelege besteht meist aus zwei Eiern, kann aber macnhmal auch nur eines sein und wird in weichen Bodengrund abgelegt. Im Terraium geschieht dies oft in den Wetboxen, die zur Unterstützung der Häutung aufgestellt werden und für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit während der Häutung sorgen. Die Tiere ziehen sich sehr oft in die Wetboxen zurück. Es kann bei Eiablage bis zu zehn Gelegen in einem Jahr kommen. Die Inkubationszeit der Eier richtet sich stark nach der Temperatur. Über die Temperatur wird ebenso das Geschlecht des Jungtieres bestimmt.
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